Gastvortrag Frau Prof. Zimmer

     


Gastvortrag von Frau Professor Reanate Zimmer am 30.03.2017

Frau Renate Zimmer zu Gast an der Elbinselschule +++ Besuchen Sie uns +++ Reservierung unter: reservierung@eis.hamburg.de +++ wir freuen uns auf Sie

Das Ziel:

Ziel der Einladung durch die Veranstalter und des damit verbunden Gastvortrags ist es eine möglichst breite Öffentlichkeit aus Pädagoginnen und Pädagogen der Bereiche Kita und Schule, schulische und nicht-schulische Fachleute, aber auch Laien anzusprechen.

Damit die Praxisorientierung des Bewegungsaspektes noch mehr an Deutlichkeit gewinnt werden die Besucherinnen und Besucher im Vorfeld des Vortrages über beispielhaft aufgebaute Bewegungsstationen eingeladen, diese auszuprobieren und zu erfahren. Die Bewegungsstationen selbst haben das ganzheitliche Training mathematischer Phänomene bei gleichzeitiger Förderung der sprachlichen Kompetenzen zum Inhalt.

Ausgangspunkt:

Sowohl in Kitas, als auch in Schulen ist die Abhängigkeit des Bildungserfolges von der Sprache elementar. Dies findet nicht nur in den Prozessen der Stadtentwicklung seinen Widerhall (Einrichtung des Sprach- und Bewegungszentrums Wilhelmsburg als Teilprojekt der IBA), sondern auch in den zentral angestoßenen Prozessen wie dem der durchgängigen Sprachbildung oder dem Sprachförderkonzept der BSB (Behörde für Schule und Berufsbildung) mit seinem jährlich durchgeführten Monitoring in ganz Hamburg..

Die Kritik an der Bewegung:

Noch immer wird Bewegung im Unterricht oftmals als etwas störendes befunden („Was Sie hier den Kindern im Unterricht angewöhnen, müssen wir ihnen später wieder abgewöhnen“ so ein Kommentar eines Besuchers in den Anfängen der Elbinselschule).

Dabei ist aus empirischen Studien mehr als hinreichend bekannt, dass die Bewegung der Motor der Sprachentwicklung ist und dass es signifikante Korrelationen zwischen der Sprache und der Bewegungsentwicklung gibt. So zeigen nicht nur die langjährigen Untersuchungen von Frau Prof. Dr. Renate Zimmer die Wirksamkeit bewegungsorientierter Sprachförderung.

Der Ansatz:

Auch wenn der „Bildungsbereich der Bewegung“ als wesentlich anerkannt ist, fehlt bei der Entwicklung einer Konzeption zur systematischen Sprachbildung in Kitas und Schulen oftmals der Schritt, die Zusammenhänge zwischen Sprachbildung und Bewegung zur Sprache erwartungsgemäß zu berücksichtigt.

Neben den Hinweisen auf die Zusammenhänge, bedarf es praktischer Anregungen, wie die beiden Bereiche in der Praxis aufeinander bezogen werden können in unterschiedlichen Lernbereichen. Dabei wäre die durchgängige Sprachbildung mit Bewegung als eine übergeordnete Aufgabe gesehen zwar nicht der einzige, aber dennoch ein elementarer Garant für den Bildungserfolg.

Schulbuchverlage haben die Entwicklung erkannt und so finden sich vermehrt Ansätze in deren Lernkonzepte. Die Akzeptanz bzw. die Selbstverständlichkeit, den bewegungs-orientierten Aspekt im schulischen Alltag anzutreffen, lässt jedoch noch viel zu wünschen übrig.

Um so wichtiger ist es, die Sinnhaftigkeit – wenn nicht gar die Notwendigkeit – einer solchen elementaren Vorgehensweise von kompetenter Seite einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.